A 4/A 7 - Ausbau des Kirchheimer Dreiecks

Durch den geplanten Umbau des Kirchheimer Dreiecks sollen die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit im Verknüpfungsbereich der A 4 und A 7 erhöht werden. Die Rampen von der A 4 zur A 7 Richtung Kassel und von der A 4 zur A 7 Richtung Frankfurt werden baulich optimiert, um bestehende Einengungen mit kurzen Verflechtungsbereichen zu beseitigen. Auch die Verschiebung der Ausfahrt Kirchheim nach Norden soll der Entflechtung der Verkehrsströme dienen. Der Umbau der A 4 erstreckt sich über eine Länge von rund 1,3 Kilometer, der Umbau der A 7 über rund 2,0 Kilometer.

Parallel zum Ausbau wird die Lärmsituation für die Wohnbebauung östlich und westlich der A 7 durch den Bau von Lärmschutzeinrichtungen (Wände und Wälle) sowie durch den Einbau von offenporigem Asphalt, sogenanntem Flüsterasphalt, verbessert. Die Renaturierung der Geis wird als zugehörende Ausgleichsmaßnahme entlang der genannten Autobahntrasse bzw. weiter nördlich im Geistal im Gebiet der Gemeinde Neuenstein realisiert.

Zurzeit finden folgende Arbeiten statt: Neubau einer Wirtschaftswegunterführung/BW 1043a (in der Trasse der geplanten Verbindungsrampe von der A 4 Richtung A 7 Kassel); Arbeiten zur Baufeldfreimachung im Zuge des geplanten Umbaus der A 4 mit Ersatzneubau einer Wirtschaftswegunterführung und der geplanten Errichtung eines Lärmschutzwalles an der A 7 im Bereich Neuenstein Aua; Neubau eines Regenrückhalteckens (RRB) 1 und eines Leichtflüssigkeitsabscheiders (LFA) 1 zur Optimierung der Entwässerungseinrichtungen westlich der A 4 im Bereich der Schulstraße Kirchheim; Herstellung eines Rohrdurchlasses DN 1400 (Rohrdurchpressung) unter der A 7 mit einem Einlauf- und Absturzbauwerk.

Projektstatus:        Planfeststellungsbeschluss vom 26.03.2015, seit 07.08.2015 rechtsbeständig
Baubeginn: 07.12.2015: Neubau UF Wirtschaftsweg/BW 1043a
Bauende: voraussichtlich Ende 2023
Verkehrsführung: Die Bauarbeiten finden abschnittsweise mit jeweils unterschiedlicher Verkehrsführung statt.
Kostenträger: Bund

Stand: Februar 2017, Projekt-HE-ID: 22218