A 3 / A 66 - Wiesbadener Kreuz - Ersatzneubau Hauptkreuzungsbauwerk

Das bestehende Hauptkreuzungsbauwerk des Wiesbadener Kreuzes wurde 1952 errichtet. Das vorhandene Brückenbauwerk ist in einem schlechten baulichen Zustand und genügt mit der Tonnagebegrenzung auf 44 t nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Schwerverkehr. Das 3feldrige Brückenbauwerk soll durch ein 2feldriges Brückenbauwerk ersetzt werden.

Der Ersatzneubau Wiesbadener Kreuz - Erneuerung Hauptkreuzungsbauwerk - ist eine Vorabmaßnahme für den späteren leistunsfähigeren Umbau des Wiesbadener Kreuzes.

Die Baumaßnahme zur Herstellung des Ersatzneubaus erfolgt in 6 Bauphasen, vorab werden bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt (Herstellung Baustelleneinrichtung sowie Lager- und Arbeitsplätze usw.).

Baubeginn: voraussichtlich September 2017
Bauende: Verkehrsfreigabe 2020
Verkehrsführung: Um den Verkehr während der Bauzeit auf der stark befahrenen Autobahn A 3 stets aufrecht zu erhalten, wird der Einsatz zweier Behelfsbrücken erforderlich, die jeweils zweispurig ausgebildet und seitlich der Richtungsfahrbahnen angeordnet werden.

An den Wochentagen werden in den Hauptverkehrszeiten alle Hauptrichtungsfahrbahnen aufrechterhalten. In verkehrsschwachen Zeiten werden einzelne Richtungsfahrbahnen durch Tagesbaustellen zeitweise gesperrt. Die kritischen Arbeiten im Mittelstreifen der A 66 werden voraussichtlich in dem Zeitraum 25.06.2018 bis 14.08.2018 ausgeführt. Zur Aufrechterhaltung der Hauptrichtungsfahrbahnen werden auf den Verflechtungsspuren der A 66 jeweils 3 Richtungsfahrbahnen eingerichtet. Hierdurch reduzieren sich die Fahrspurbreiten auf ein Minimum. Dadurch können die kritischen Arbeiten im Mittelstreifen am Stück ausgeführt werden. Für wesentliche Arbeiten wie Verbauarbeiten in Teilabschnitten, Montage und Rückbau der Behelfsbrücke inkl. Mittelstützen, Abbruch und Neubau des Hauptkreuzungsbauwerks, Anpassung der Verbindungsrampen ist es notwendig, Sperrungen mit großräumigen Umleitungen einzurichten.

Arbeiten, bei denen die Hauptrichtungsfahrbahnen gesperrt werden, erfolgen nur am Wochenende und/oder nachts.

In der Regel können die Hauptrichtungsfahrbahnen im Zuge der bauzeitlichen Verkehrsführung mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h befahren werden.
Kostenträger: Bund

Stand: Juli 2017, Projekt-HE-ID: 16995