A 5/A 67 - Erneuerung Brückenbauwerke am Autobahnkreuz Darmstadt

Die Brückenbauwerke im Kreuzungsbereich der Autobahnen A 5 und A 67 am Darmstädter Kreuz weisen Tragfähigkeitsdefizite auf und müssen erneuert werden. Im Rahmen der geplanten Gesamtmaßnahme werden alle Brückenbauwerke am Autobahnkreuz Darmstadt (Südrampe, Zentralbauwerk und Nordrampe) abgebrochen und durch Ersatzneubauten ersetzt.

Zentralbauwerk.jpg

zu sehen ist eine grafische Darstellung des Zentralbauwerkes, eine Autobahnbrücke.

Derzeit werden durch Hessen Mobil bereits Maßnahmen zur Kampfmittelsondierung und Baufeldfreimachung durchgeführt.

Baubeginn:

September 2020

Bauende:

Ende 2023

Verkehrsführung:

Ab 10. Januar 2020 Sperrung des Überführungsbauwerkes (Nordrampe) der A 67 am Autobahnkreuz Darmstadt bis voraussichtlich Ende 2021. Die Nordrampe stellt die Verbindung des aus Süden kommenden Verkehrs der A 67 zur A 67 in Richtung Köln und Wiesbaden dar. Das Umleitungskonzept sieht folgende Umleitungen vor, die bei Bedarf aktiviert werden:

1. Umleitung ab dem Darmstädter Kreuz über die A 5 und A 3

Der über die A 67 aus Süden kommende Verkehr mit dem Ziel Köln und Wiesbaden wird am Darmstädter Kreuz über die A 5 Richtung Frankfurt bis zum Frankfurter Kreuz und von dort über die A 3 Richtung Köln/ Wiesbaden weitergeleitet.

2. Umleitung ab dem Viernheimer Kreuz über die A 659 und A 5 zurück auf die A 67

Der über die A 67 aus Süden kommende Fernverkehr mit dem Ziel Köln wird zur Entlastung der Umleitung (1) bereits von der A 6 ab dem Viernheimer Kreuz auf die A 659 Richtung Weinheim geleitet. Über das Weinheimer Kreuz wird der Verkehr auf die A 5 Richtung Frankfurt geführt. Am Darmstädter Kreuz wird der Verkehr zurück auf die A 67 Richtung Köln geleitet.

3. Umleitung ab dem Viernheimer Dreieck über die A 6 und A 61 nach Köln

Der über die A 67 aus Süden kommende Fernverkehr mit dem Ziel Köln wird von der A 6 am Viernheimer Dreieck weiter über die A 6 zum Kreuz Frankenthal und ab dort über die A 61 in Richtung Köln geführt.

Baukosten:

96 Millionen Euro

Kostenträger:

Bund

Stand: September 2020, Projekt-HE-ID: 22775

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