Neubau der Verbindungsrampe Frankfurt – Darmstadt

Bei der Maßnahme handelt es sich um den Ersatzneubau der Rampe Frankfurt-Darmstadt im Autobahndreieck Mönchhof, als Ersatz für eine bestehende Verbindungsrampe zwischen den Autobahnen A 3 und A 67 bei Raunheim. Die Maßnahme ist zwingend erforderlich, da die beiden im Zuge der Bestandsrampe vorhandenen Bauwerke aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes und der verhängten Restnutzungsdauer nur noch zeitlich begrenzt genutzt werden können.

Im Rahmen der Baumaßnahme erfolgt der Neubau der Verbindungsrampe in veränderter Lage. Es entsteht ein neues Brückenbauwerk mit einer Länge von rund 275 Metern mit entsprechenden neuen Anschlussrampen an der A 3 und A 67 und zwei neuen Versickerungsbecken. Durch den Ersatzneubau der Rampe in veränderter Lage kann zudem die Verkehrssicherheit am Mönchhof-Dreieck verbessert werden.

Die geplante Bauzeit beträgt rund zwei Jahre. Nach Fertigstellung der neuen Verbindungsrampe erfolgt der vollständige Rückbau der alten Rampe samt Bauwerken.

Die Bauarbeiten können grundsätzlich unter Aufrechterhaltung aller Fahrbeziehungen durchgeführt werden. Geplant sind weiterhin drei Vollsperrungen für jeweils acht Stunden. 

Durch die Rückbau- und Rekultivierungsmaßnahmen werden Verbesserungen erzielt, da sich die zerschnittene Waldfläche verringert und umfangreiche Biotopentwicklungsmaßnahmen durchgeführt werden. Weiterhin erfolgt durch den Ersatzneubau der Verbindungsrampe eine Neustrukturierung der Entwässerung einschließlich einer Vorbehandlung / Reinigung der Oberflächenentwässerung und vermindert somit den Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt.

Bautenstand:

Die Rodungs- und Kampfmittelsondierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Kampfmittelfreiheit konnte bestätigt werden.

Weiterhin ist die Baufeldfreimachung und Baustelleneinrichtung mit Herstellung der Baustraßen erfolgt. Zudem sind erforderliche Arbeiten an der A3 zur Verbreiterung der Fahrbahn fertiggestellt, so dass die Mittelstütze des neuen Bauwerkes hergestellt und der laufende Verkehr unter Beibehaltung aller Fahrstreifen verbeigeführt werden kann.

Zurzeit laufen noch erforderliche Leitungsumlegungen an den Fahrbahnrädern. Parallel haben die Erdarbeiten an den neuen Rampendämmen begonnen. Weiterhin ist mit der Herstellung des Versickerbecken Nord begonnen worden.

Baubeginn:

02.03.2020

Bauende:

voraussichtlich 31.03.2023

Verkehrsführung:

A 3: 3+3

A 67: 2

Kostenträger:

Bund

Stand: September 2020, Projekt-HE-ID: 24147 + 24889

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