A 66 Riederwaldtunnel

Es ist das größte Innerstädtische Bauprojekt von Hessen Mobil: Der Lückenschluss der A 66 und der Ostumgehung Frankfurt A 661 sowie der Bau des Riederwaldtunnels. Zur Gesamtmaßnahme gehören auch die neue Anschlussstelle Borsigallee und das Erlenbruch-Dreieck.

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A 66 Riederwaldtunnel

Während ohne den Tunnel auf der Straße „Am Erlenbruch" durchschnittlich bis zu 24.000 Fahrzeuge pro Tag durch den Stadtteil Riederwald fahren, sinkt diese Zahl mit dem Tunnel um zirka 65 Prozent auf durchschnittlich 8.400 Fahrzeuge pro Tag. Zudem fällt künftig jedes zweite Schwerverkehrsfahrzeug weg. Durch die geringere Verkehrsdichte nehmen die Verkehrsbehinderungen ab und die Reisezeiten verkürzen sich.

Unter der eigens für diese Baumaßnahme eingerichteten Webseite www.tunnelriederwald.de informiert Hessen Mobil regelmäßig über die Baufortschritte der Gesamtmaßnahme. Daneben sind Informationen zu aktuellen Themen im Zusammenhang mit der Baumaßnahme zu finden, wie etwa Präsentationen oder die Verkehrsführung während der Bauzeit. Hessen Mobil hat zudem das Infocenter Riederwaldtunnel in der Borsigallee 4 in Frankfurt eröffnet. Dort stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die über die Baumaßnahme informieren.

Der geplante rund 2,2 Kilometer lange Autobahnabschnitt besteht aus mehreren Teilmaßnahmen:

  • Das Kernstück bildet der rund 1,1 Kilometer lange Riederwaldtunnel im Korridor der Straße „Am Erlenbruch".
     
  • Der Tunnel wird mit zwei Röhren unter der Straße und der U-Bahnstrecke verlaufen.
     
  •  Westlich grenzt das Erlenbruch-Dreieck mit dem zentralen dreistöckigen Kreuzungsbauwerk an.
     
  • Es entstehen vier Autobahnrampen, zwei davon verlaufen unter der A661.
     
  • Im östlichen Bereich grenzt die Anschlussstelle Borsigallee an, welche die heutige provisorische Anschlussstelle Bergen-Enkheim ersetzen wird. Der Bau der nördlich des Erlenbruch-Dreiecks gelegenen Talbrücke Seckbach sowie der südlich gelegenen Talbrücke Erlenbruch konnten bereits abgeschlossen werden. Seit 2014 laufen die Bautätigkeiten im Erlenbruch-Dreieck sowie vorbereitende Arbeiten für den Tunnelbau. Auch wurden in den Jahren zuvor erste Bautätigkeiten zur Verlegung des Kanalsystems sowie weiterer Versorgungsleitungen durchgeführt. Der Tunnel soll aus zwei baulich getrennten Röhren bestehen. Es ist vorgesehen den Tunnel, ausgehend von den beiden Portalen, von außen nach innen in verschiedenen Abschnitten und einzelnen Baugruben in sogenannter „offener Bauweise" zu bauen. Die einzelnen Baugruben haben jeweils eine Länge von ca. 200 Metern.

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