Fakten zum Winterdienst in Hessen

Für die Autobahn- und Straßenmeistereien von Hessen Mobil bedeutet Winterdienst arbeiten unter Extrembedingungen. Denn rund 16.200 km Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen gilt es, frei von Eis und Schnee zu halten, damit Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auch bei winterlichen Bedingungen mobil bleiben können.

Hessen Mobil ist mit rund 1.450 Winterdienstkräften und rund 500 Fahrzeugen bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz.

In einem durchschnittlichen Winter streut Hessen Mobil rund 120.000 Tonnen Salz, im Winter 2012/13 waren es sogar mehr als 170.000 Tonnen. Dafür rücken die Winterdienstteams rund 90.000 Mal pro Saison aus.

Auf Autobahnen wird grundsätzlich bei Bedarf rund um die Uhr alle zwei Stunden gestreut und alle drei Stunden geräumt, auf Bundesstraßen von 06.00 – 22.00 Uhr und auf Landes- und Kreisstraßen im gleichen Zeitfenster je nach Bedarf.

Bei Streu- und Räumeinsätzen werden Prioritäten nach Gefahr und Bedarf gesetzt. Strecken mit hoher Verkehrsbelastung oder neuralgische Punkte werden daher zuerst angefahren, Parkplätze oder Verbindungsrampen eher nachrangig.

Winterdienst bedeutet für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Meistereien auch ein hohes Maß an Flexibilität. Das Wetter bestimmt den Einsatz.

Und Winterdienst funktioniert nur im Team. Wenn Streufahrzeuge zum Beispiel von quer stehenden Fahrzeugen gestoppt werden, weil diese noch mit Sommerreifen unterwegs waren, wirft dies jede perfekte Winterdienstplanung über den Haufen.

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