Umgehung Münchhausen-Wetter-Lahntal kommt voran

Spatenstich zum zweiten Bauabschnitt

Die Ortsumgehung von Münchhausen, Wetter und Lahntal im Zuge der Bundesstraßen 252 und 62 kommt voran: Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesverkehrsministerium, Staatssekretär Mathias Samson vom Hessischen Verkehrsministerium sowie Martin Weber, Vizepräsident von Hessen Mobil, starteten am Donnerstag die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt.

Staatssekretär Bomba: „Wir wollen sichere Mobilität ermöglichen und für die Wirtschaft zuverlässige und wettbewerbsfähige Transportbedingungen schaffen. Daher investiert der Bund zielgerichtet in die Straßeninfrastruktur in Hessen. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als 110 Millionen Euro zählt die Ortsumgehung ‚MüWeLa‘ zu den Großprojekten im Bundesfernstraßenbau. Die neue Trasse wird für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität in der Region sorgen."

Die 17,6 Kilometer lange Ortsumgehung Münchhausen-Wetter-Lahntal ist mit Gesamtkosten von voraussichtlich mehr als 110 Mio. Euro eins der großen Fernstraßenprojekten in Hessen. Bauherr ist der Bund. Die B 252 ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg. Der Neubau soll mehrere Ortsteile vom Durchgangsverkehr mit seinem hohen Lkw-Anteil entlasten. Zudem ist er wichtiger Teil einer ortsdurchfahrtfreien Verbindung zwischen der A44 bei Diemelstadt und der B3 bei Marburg.

Staatssekretär Samson wies darauf hin, dass die Umgehungsstraße kreuzungsfrei mit dem übrigen Netz verbunden wird und höhengleiche Bahnübergänge wegfallen. „Wir beseitigen Gefahrenpunkte und steigern damit die Verkehrssicherheit."

Der erste Bauabschnitt zwischen Wetter und Lahntal-Goßfelden wurde im Sommer 2013 begonnen. Er entspricht dem mittleren Teil der künftigen Umgehung. Der zweite Abschnitt gliedert sich in zwei Hälften nördlich und südlich davon. Die Trasse quert zahlreiche Straßen und Wirtschaftswege, zwei Bahnlinien, die Gewässer Wollmar, Treisbach und Wetschaft sowie kleinere Seitentäler. An ihr entlang werden insgesamt 17 Regenrückhaltebecken sowie sieben Erdbecken zur Vorklärung angelegt.

Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich 2018 für den Verkehr freigegeben. Der zweite Abschnitt folgt voraussichtlich Ende 2020 (Nordteil) und Ende 2021 (Südteil).

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Herr Marco Kreuter
Telefon: (0611) 815 2020
Fax: (0611) 815 2225
E-Mail: presse@wirtschaft.hessen.de

Hessisches Verkehrsministerium

Hessen-Suche