A 3/A 66 Wiesbadener Kreuz: Ersatz des Hauptkreuzungsbauwerkes - Mehr als die Hälfte ist geschafft

4 Bauphase - Abriss des 2. Teilbauwerkes der A 3 in FR Köln am ersten Maiwochenende

Grafik Verkehrsführung - Abbruch Bestandsbauwerk RiFa Köln

Grafik Verkehrsführung - Abbruch Bestandsbauwerk RiFa Köln

Zügig voran geht es am Wiesbadener Kreuz (A3/A 66) mit den Arbeiten zum Ersatz des Hauptkreuzungsbauwerkes. Am ersten Maiwochenende (3.5.2019, 20:00 Uhr - 6.5.2019, 5:00 Uhr) wird bereits das zweite Teilbauwerk der A 3 in Fahrtrichtung Köln abgerissen.

Gearbeitet wird in Tag- und Nachtschicht. Hierbei werden Massen in der Größenordnung von 2445 Kubikmeter Betonabbruch sowie 400 Kubikmeter Mauerwerksabbruch bewältigt.

Die Arbeiten finden unter Vollsperrung der A 66 in Fahrtrichtung Frankfurt/Main als auch der Fahrtrichtung Wiesbaden statt. Alle indirekten Rampen ("Ohren") von der A 66 und auf die A 66 sind ebenfalls gesperrt. Die direkten (tangentialen) Rampen sind weiterhin in Betrieb. Dies sind:

  • von der A 66 Wiesbaden zur A 3 Fahrtrichtung Würzburg  
  • von der A 66 Frankfurt zur A 3 Fahrtrichtung Köln
  • von der A 3 Würzburg zur A 66 Fahrtrichtung Frankfurt
  • von der A 3 Köln zur A 66 Fahrtrichtung Wiesbaden

Auf der A 3 stehen beide Hauptrichtungsfahrbahnen (FR Köln und FR Würzburg) eingeengt unter Verkehr. Die angehängte Systemskizze verdeutlicht dies.

Durch eine Optimierung des Bauablaufs wird aber gewährleistet, dass der komplette Abbruch nur an einem Wochenende stattfindet. Ursprünglich waren zwei aufeinanderfolgende Wochenenden vorgesehen.

Großräumige Umleitungen sind für Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrtziel Frankfurt/Main

  • ab Wiesbaden auf der A 66 in Fahrtrichtung Frankfurt über das Schiersteiner Kreuz, die A 643, A 60, A 67 und A 3 zum Frankfurter Flughafen bzw. Frankfurter Kreuz.
     
  • ab Wiesbaden-Mainzer Straße und Wiesbaden-Erbenheim über das Mainspitz-Dreieck (A 60), die A 67 Rüsselsheimer Dreieck, das Mönchof Dreieck (A 67 / A3) sowie die A 3 zum Frankfurter Flughafen bzw. Frankfurter Kreuz.
     
  • ab Wiesbaden (nördliche Stadtteile) über die Anschlussstelle (AS) Niedernhausen und die A 3 zum Frankfurter Flughafen bzw. zur Frankfurter Kreuz.  
     
  • aus Richtung Rheingau über das Schiersteiner Kreuz, die A 643, A 60, A 67 und A 3 zum Frankfurter Flughafen bzw. Frankfurter Kreuz.


Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrtziel Wiesbaden 

  • ab dem Krifteler Dreieck über die B 40, B 43, A 3, A 67, A 60 und A 671.  
     
  • ab dem Frankfurter Flughafen bzw. vom Frankfurter Kreuz kommend über die A 3, A 67, A 60 und A 671.
     
  • ab der AS Raunheim auch über die A 3 zur AS Niedernhausen und anschließend auf die B 455.


Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrtziel Köln

  • ab Wiesbaden bzw. aus Richtung Rheingau kommend über das Schiersteiner Kreuz, die A 643, A 60, A 67 und A 3 in Fahrtrichtung Köln. Alternativ steht aus Wiesbaden-Innenstadt kommend auch die B 455 bis zur Anschlussstelle Niedernhausen und dort auf die A 3 zur Verfügung.


Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrtziel Würzburg 

  •  ab dem Krifteler Dreieck über die B 40 und B 43 in Richtung Frankfurter Flughafen bzw. Frankfurter Kreuz.

Für alle Fahrziele gilt: Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, der großräumigen Umleitungsbeschilderung zu folgen und das Wiesbadener Kreuz zu meiden.    


Hintergrund 
Das bestehende Hauptkreuzungsbauwerk des Wiesbadener Kreuzes wird in insgesamt sechs Bauphasen erneuert. Begonnen wurde mit den Arbeiten im September 2017. In der ersten Bauphase wurden Hilfsbrücken montiert sowie umfangreiche Straßen - und Tiefbauarbeiten ausgeführt. In der zweiten Bauphase erfolgte der Abbruch des Bestandsbauwerkes in Fahrtrichtung Würzburg. Der Ersatzneubau hierfür wurde in der dritten Bauphase hergestellt. Die sich jetzt dem Abbruch des A 3 Teilbauwerkes in FR Köln anschließende fünfte Bauphase sieht den Ersatzneubau in FR Köln vor. In der abschließenden sechsten Bauphase geht der Rückbau der Hilfsbrücken über die Bühne.

Das Wiesbadener Kreuz verbindet die Autobahnen A 3 und A 66. Hier werden die A 3 und A 66 täglich insgesamt von rund 200.000 Fahrzeugen befahren. Es zählt zu den frequenzstärksten Autobahnkreuzen in Hessen und ist von überregionaler Bedeutung. Das bestehende Hauptkreuzungsbauwerk des Wiesbadener Kreuzes wurde 1952 errichtet. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands wird die vorhandene Brücke durch einen Neubau ersetzt. Diese wird bereits für den späteren leistungsfähigeren Umbau des Autobahnkreuzes dimensioniert. Die Gesamtkosten des Projektes betragen voraussichtlich insgesamt 50 Millionen €.  

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