A 66 Salzbachtalbrücke: Drei Fahrstreifen plus Wechselverkehrs-führung wieder möglich

Verstärkungsarbeiten plus Sperrungen notwendig

Die Untersuchungserbnisse der A 66 Salzbachtalbrücke liegen Hessen Mobil vor und sind ausgewertet. Die dreistreifige Verkehrsführung auf dem nördlichen Überbau (Fahrtrichtung Rüdesheim) plus eine Wechselverkehrsführung kann eingerichtet werden.

Dafür ist eine Verstärkung der Brücke in den Bereichen der Pfeiler nötig. Dort wird die Brücke mit Bändern aus Stahl verstärkt. Diese werden verklebt und mit Ankern an die vorhandene Brücke angebracht. Die verklebten Bänder können die durch den Bauunfall entstandenen zusätzlichen statische Defizite vollständig kompensieren. Dieses Vorgehen hat Hessen Mobil mit dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt.

"Es ist eine gute Nachricht für alle Pendlerinnen und Pendler, dass wir die ursprünglich geplante Verkehrsführung einrichten können. Mit großem Engagement haben meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dieser Zielsetzung gearbeitet", erklärt Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil.

Alle Bauarbeiten können unterhalb der Brücke vorbereitet und durchgeführt werden. Der Verkehr wird dadurch nicht beeinflusst. Nur während der Klebstoff aushärtet, muss die betroffene Brückenhälfte frei von Erschütterungen bleiben und deshalb zeitweise gesperrt werden. Die Sperrung der nördlichen Brückenhälfte ist nach der aktuellen Planung in den Sommermonaten vorgesehen. Derzeit stimmt Hessen Mobil gemeinsam mit dem beauftragten Bauunternehmen die bauliche Realisierung der Maßnahme ab.

Aktuell steht in Fahrtrichtung Rüdesheim ein Fahrstreifen zur Verfügung - in Fahrtrichtung Frankfurt zwei Fahrstreifen - ohne Wechselverkehrsführung. Vor dem Baufehler gab es zwei Fahrstreifen auf dem nördlichen Brückenbauwerk, wobei einer als Wechselspur genutzt wurde. Der nördliche Überbau wurde im vergangenen Jahr verstärkt, mit dem Ziel drei Fahrstreifen aufzunehmen, damit die südliche Brückenhälfte abgebrochen und neu gebaut werden kann. Im Zuge dieser Verstärkungsmaßnahmen hat die auszuführende Baufirma die Spannglieder angebohrt, was zur Folge hatte, dass ein Fahrstreifen auf der Brücke gesperrt werden musste.

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