A 66 Salzbachtalbrücke - Informationen zum Zwischenstand

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A 66 Salzbachtalbrücke

Seit der Feststellung des Baufehlers im Ende Januar an der A 66 Salzbachtalbrücke arbeitet Hessen Mobil an verschiedenen Lösungen. Bereits Mitte Februar konnte der dritte Fahrstreifen nach intensiver Prüfung wieder freigegeben werden. Somit stehen aktuell in Fahrtrichtung Frankfurt zwei Spuren und in Fahrtrichtung Rheingau eine Spur zur Verfügung. Seitdem wurden umfangreiche Messungen und Materialuntersuchungen vorgenommen, um den Schadensumfang bestmöglich einzugrenzen.

Auf Grundlage dieser erweiterten Bestandsaufnahme wurde ein IT-gestütztes Modell erarbeitet, das die Salzbachtalbrücke mit ihren Verstärkungen und dem Baufehler abbildet. An diesem Modell wurden ganz aktuell verschiedene Maßnahmen simuliert. Im Wesentlichen wurden hierbei zwei Lösungsvarianten für den Zeitraum des Ersatzneubaus betrachtet:

1. Der schnellstmögliche Beginn des Ersatzneubaus unter verkehrlichen Einschränkungen während der Bauzeit (weitere Tonnagebegrenzung für den geschädigten Überbau auf beispielsweise 7,5 Tonnen oder Reduzierung auf zwei Fahrstreifen)
2. Ertüchtigung der geschädigten Brückenhälfte bei Verfügbarkeit von drei Fahrstreifen mit Wechselfreigabe während des Ersatzneubaus der südlichen Brückenhälfte

Hessen Mobil favorisiert die zweite Variante und erstellt derzeit mit dem beauftragten Bauunternehmen ein entsprechendes Konzept zur Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium. Im Mai werden voraussichtlich der konkrete zeitliche Ablauf der Errichtung des Ersatzneubaus sowie die dazugehörige Verkehrsführung bekannt geben können.

"Von Anfang an war es unser Ziel, die vorherige Verkehrsführung (mit Wechselspur) wiederherzustellen. Dadurch sollen weitere verkehrliche Einschränkungen vermieden und Anlieger durch Umleitungsverkehre nicht zusätzlich während der Bauzeit belastet werden", sagt Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil. „Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird“, so Riegelhuth weiter.

Der nördliche Überbau wurde im vergangenen Jahr verstärkt, mit dem Ziel drei Fahrstreifen aufzunehmen, damit die südliche Brückenhälfte abgebrochen und neu gebaut werden kann. Im Zuge dieser Verstärkungsmaßnahmen hat die auszuführende Baufirma die Spannglieder angebohrt, was zur Folge hatte, dass ein Fahrstreifen auf der Brücke Ende Januar bis Mitte Februar gesperrt werden musste.
 

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