B 42: Vollsperrung zwischen Lorch und Rüdesheim-Assmannshausen bleibt bis Mitte Dezember

Weitere geplante Vollsperrungen in 2022 und 2023

Die derzeitige Vollsperrung der Bundesstraße 42 zwischen Lorch und Rüdesheim-Assmannshausen aufgrund eines Hochwasserschadens muss noch bis Mitte Dezember bestehen bleiben.

Bis dahin wird die unterspülte Uferwand wiederaufgebaut und befestigt. Damit der Verkehr während der Wintermonate gefahrlos über die uferseitige Fahrspur laufen kann, wird zusätzlich am anschließenden Uferbereich gearbeitet. Die Beseitigung des Hochwasserschadens konnte erst beginnen, nachdem der Wasserstand des Rheins zurückgegangen war.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist aufgrund der geotechnischen Gutachten davon auszugehen, dass in dem durch das Hochwasser unterspülten Streckenabschnitt die Standsicherheit des Straßendamms nicht mehr in vollem Umfang gegeben ist, erläutert der Leiter des Dezernats Planung und Bau für die Region Rhein-Main, Jens Arnold. Er betont: „Es besteht die Gefahr weiterer Fahrbahnabsackungen und -nachbrüchen.“

Befahren werden darf der Bereich des Hochwasserschadens nur von Baustellenfahrzeugen und -maschinen, die zu dessen Beseitigung benötigt werden. Deren Fahrer sind mit den kritischen Punkten vor Ort vertraut und entsprechend geschult.

Eine zusätzliche Verkehrsbelastung ist darum aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar, etwa indem der allgemeine Straßenverkehr einspurig an der Schadstelle vorbeigeführt wird. Zunächst müssen die Hinterfüll- und Dammbereiche des geplanten rheinseitigen Bauwerks wiederhergestellt werden.

Strecke im Winter halbseitig befahrbar

Während der Wintermonate – von Mitte Dezember 2021 bis voraussichtlich Ende Februar 2022 – wird die Strecke unter halbseitiger Sperrung wieder für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben.

Voraussichtlich im März 2022 kann dann die ursprüngliche Baumaßnahme fortgesetzt werden. Im weiteren Bauverlauf sind weitere planmäßige Vollsperrungen notwendig.

Von Anfang März bis Ende Mai 2022 sind Arbeiten für den Neubau des uferseitigen Kopfbalkens (Kragarm) geplant. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Vorschädigung der Uferwand können diese Arbeiten nur unter Vollsperrung erfolgen.

Weitere Vollsperrungen im Zusammenhang mit der Baumaßnahme werden voraussichtlich im Oktober 2022 und im Frühjahr 2023 notwendig sein.

Hessen Mobil wird vor Beginn der einzelnen Sperrungen erneut mittels Pressemitteilungen auf die Verkehrseinschränkungen hinweisen.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecher: Stefan Säemann
Telefon: (0171) 910 40 60
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Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement
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