B 7 Ortsumfahrung Calden und Neubau der Kreisstraße K 47

Beginn der Erdarbeiten für den Streckenbau

Ab jetzt rollen die Bagger. Nachdem sämtliche Brückenbauwerke der zukünftigen Ortsumfahrung Calden und neuen Kreisstraße K 47 fertiggestellt sind, beginnen nun die Erdarbeiten zum Streckenbau.

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Ab jetzt rollen die Bagger. Im Hintergrund die mit 330 m längste von zwei Talbrücken der zukünftigen Ortsumgehung von Calden.

Wenn die Arbeiten gut vorankommen, kann der nördliche Teil der B 7-Ortsumgehung sowie die komplette Kreisstraße als Querverbindung zur B 83 Ende 2022 für den Verkehr freigegeben werden.

Jetzt haben sich Landrat Andreas Siebert gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten von Calden, Susanne Ditzel, und dem Bürgermeister von Grebenstein, Danny Sutor, auf der Baustelle ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten gemacht. Landrat Siebert betonte: "Ich freue mich, dass die Entlastung der Bürger von Calden und Burguffeln nun in greifbare Nähe rückt.

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Der Landrat des Landkreises Andreas Siebert (links) bedankt sich bei Dezernent Volker Löwer (mitte) und dem projektverantwortlichen Ingenieur von Hessen Mobil Andreas Hupfeld für die gute Zusammenarbeit.

Bis dahin gibt es ordentlich was zu tun. „Rund 13.500 LKW-Ladungen Boden werden die Bagger hier in den kommenden Monaten ausheben und an anderer Stelle auf der zukünftigen Strecke wieder einbauen,“ erläutert Volker Löwer, Dezernent für Planung und Bau bei Hessen Mobil in Nordhessen. „Das bedeutet, dass kein Bodenmaterial die Baustelle verlässt.“

Im aktuellen Baulos entstehen rund 6,6 km Fahrbahn: 3 km für den Nordabschnitt der B 7, 1,1 km für die neue K 47 und 2,5 km für die Rampen an dem Anschluss der Kreisstraße zur B 7. Zusätzlich werden rund 2,3 km Wirtschaftswege erneuert und neugebaut.

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Im aktuellen Baulos entstehen rund 6,6 km Fahrbahn: u.a. 3 km für den Nordabschnitt der B 7 sowie 1,1 km für die neue K 47

Der Fahrbahnaufbau der B 7 und K 47 erhält eine rund 40 cm starke Frostschutzschicht aus Schotter. Darauf werden anschließend in drei Schichten insgesamt 22 cm Asphalt aufgebracht. Die Wirtschaftswege erhalten eine Asphaltschicht in einer Stärke von 10 cm.

Zur zukünftigen Drainage und Fahrbahnentwässerung werden im Rahmen des aktuellen Bauloses 13.200 m Rohrleitungen verlegt und zwei der insgesamt vier Regenrückhaltebecken gebaut.

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Hier wird gebaut! Dezernent für Planung und Bau Nordhessen in Nordhessen Volker Löwer zeigt auf dem Übersichtsplan, wo die Bagger derzeit unterwegs sind.

Die Böschung unterhalb der Brücken erhalten eine Pflasterung und Diensttreppen. Ganz zum Schluss, kurz bevor die Strecke für den Verkehr den freigegeben werden kann, sind noch Schutzplanken zu montieren, die Verkehrsschilder aufzustellen und die Fahrbahnmarkierung aufzubringen.

Im Anschluss daran beginnt der Streckenbau für den Südabschnitt der B 7-Umgehung. Südlich des Jungfernbachtal folgt die neue Trasse weitgehend dem Verlauf der alten B 7. Deshalb wird hier erst dann gebaut, wenn dieser Abschnitt der B 7 für den Verkehr gesperrt werden kann.

Mit der neuen Trassenführung im Bereich der sogenannten Brandkurven wird dieser Unfallschwerpunkt beseitigt.

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Rund 13.500 LKW-Ladungen Boden werden die Bagger hier in den kommenden Monaten ausheben und an anderer Stelle auf der zukünftigen Strecke wieder einbauen

Als abschließender Teil der gesamten Ortsumfahrung wird die Landesstraße L 3214 aus Richtung Ehrsten auf dem Teilstück östlich des alten Flugplatzes verlegt. Die Landesstraße führt zukünftig am Ortsrand von Calden vorbei zum Flughafenkreisverkehr.

Die aktuelle Kostenkalkulation für das Gesamtprojekt liegt bei rund 52 Mio. Euro. Davon trägt der Landkreis 11,6 Mio. Euro für die Verlegung der Kreisstraße 47.

Das aktuelle Baulos rund um den Streckenbau für den Nordabschnitt der B 7-Ortsumehung und der neuen K 47 wurde für rund 8,2 Mio. Euro an die Firma Bickhardt Bau aus Kirchheim vergeben.

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Dezernent Löwer erklärt, was in den kommenden Monaten auf der Baustelle passiert. Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor, Caldens Erste Beigeordnete Susanne Ditzel und Landrat Andreas Siebert (von links nach rechts) freuen sich über den Projektbeginn.
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Pressesprecher: Marco Lingemann
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