Die Bergshäuser Brücke wird erst entlastet und dann wieder flott gemacht

Berechnungen und umfangreiche Bauwerksuntersuchungen haben ergeben, dass die Fuldabrücke Bergshausen den gestiegenen Verkehrsmengen nicht mehr gewachsen ist. Aus diesem Grund muss die Belastung der Brücke schnell und effektiv reduziert werden. Deshalb wird ab Montag, 30.01., eine geänderte Verkehrsführung eingerichtet:

In Fahrtrichtung Kasseler Dreieck Süd wird es nur noch einen Fahrstreifen im Zuge der A 44 geben. In Fahrtrichtung Dortmund bleibt es bei zwei Fahrstreifen; vor allem um Rückstaus bis auf die A 7 in Richtung Guxhagen zu vermeiden. Allerdings wird der zweite Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn übergeleitet.

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der unsicheren Wetterlage zu Verzögerungen der Arbeiten kommen kann.

Auf der A 44 aus Fahrtrichtung Dortmund werden vor dem Kasseler Westkreuz dynamische Wegweiser mit LED-Anzeige installiert, um den Verkehr gegebenenfalls über die A 49 umleiten zu können. Natürlich wird Hessen Mobil die Verkehrsentwicklung nach Einrichtung der neuen Verkehrsführung analysieren und bei Bedarf auf den Zulaufstrecken mit mobiler Stauwarnung auf Stauereignisse reagieren.

Die notwenigen Sanierungsarbeiten sind ab Sommer 2017 geplant: Der Korpus der nördlichen Brückenhälfte wird durch Stahlbänder verstärkt, eine ausreichende Verstärkung des südlichen Teils wird durch zusätzliche Platten an den Stahlträgern erzielt.

Die Fuldabrücke Bergshausen wurde im Jahr 1962 (nördliche Brückenhälfte) bzw. 1971 (südliche Brückenhälfte) erbaut. Sie verbindet die A 7 am Kasseler Dreieck mit der A 44 nach Dortmund. Die Brücke besteht aus einem Stahlfachwerk und hat eine Gesamtlänge von 700 m.

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