Tunnelleitzentrale: Hessen Mobil und der Werra-Meißner-Kreis setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Tunnelleitzentrale Nov. 2020

(v.l.n.r.) Stefan Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises und Prof. Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil
(v.l.n.r.) Stefan Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises und Prof. Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil

Die Tunnelleitzentrale (TLZ) in Eschwege wird ab 2021 von drei Partnern betrieben. In die seit Jahren erfolgreiche und bewährte Kooperation von Hessen Mobil und Werra-Meißner Kreis steigt die Autobahn GmbH ein, die als Gesellschaft des Bundes ab nächstem Jahr die Autobahnen betreiben wird. Die Autobahn GmbH hat bereits zugesagt, die Tunnelleitzentrale für die Überwachung der Tunnel auf hessischen Autobahnen weiter zu nutzen. Die übrigen Tunnel werden weiterhin gemeinsam, wie bisher, von Hessen Mobil und dem Landkreis über die TLZ betreut.

"Die TLZ ist eine effektive und erfolgreiche Einrichtung, und darum setzen wir weiter auf die bestehenden und bewährten Strukturen. Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern", betonte Prof. Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil. Riegelhuth verwies insbesondere auf die bei der TLZ vorhandenen Kompetenzen beim Management des Ersteinsatzes der Rettungskräfte.

Der Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, sagte, "Ich freue mich, dass Hessen Mobil und die Autobahn GmbH beide ein klares Bekenntnis zur Tunnelleitzentrale in Eschwege abgeben. Damit kann die erfolgreiche Zusammenarbeit im Interesse der Sicherheit der Straßentunnel-Nutzenden in Hessen fortgesetzt werden."

Die Tunnelleitzentrale überwacht alle hessischen Straßentunnel mit einer Länge von mehr als 7.400 Metern. Entlang der Autobahnen handelt es sich um aktuell fünf Tunnel, entlang von Bundes-, Kreis- und Gemeindestraßen um aktuell 7 Tunnel. Hinzu kommen 3 weitere zu überwachende Objekte. Rund um die Uhr werden von der TLZ aus alle Tunnelsicherheitssysteme überwacht.

Dazu gehören unter anderem die Branderkennung, die automatische CO-Messung, die Lüftungssteuerung und die Lichtregelung. Störungen werden umgehend registriert und beseitigt. Im Ernstfall steuern die Tunnelexperten das

Notfallmanagement: Binnen Sekunden werden betroffene Tunnel gesperrt, Einsatzkräfte alarmiert, Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer per Lautsprecher und via Verkehrsfunk im Tunnel informiert.

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