Verkehrsinfrastrukturförderung (VIF)

Die Verkehrsinfrastrukturförderung dient der Sicherstellung und Verbesserung der Mobilität. Insbesondere die Verkehrsverhältnisse in den Kommunen sollen damit verbessert und eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung unterstützt werden. Gefördert wird beispielsweise der Bau und Ausbau von Straßen, Schienenstrecken, Bahnhöfen, Haltestellen, Mobilitätsstationen, Rad- und Fußverkehrsanlagen und vielen anderen förderfähigen Bauvorhabenarten.

Die Aufgabe von Hessen Mobil besteht darin, die Anträge von Gemeinden, Kreisen, Verkehrsunternehmen und anderen Berechtigten auf Fördermittel nach dem Mobilitätsfördergesetz (MobiFöG), Finanzausgleichsgesetz (FAG) und Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG-Bundesprogramm) zu bearbeiten und die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel des Landes und des Bundes steuernd einzusetzen. Vor Bewilligung der Zuwendung ist unter anderem zu prüfen, ob das jeweilige Projekt, beispielsweise der Bau einer Haltestelle, fachtechnisch einwandfrei ist, zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse beiträgt und den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entspricht. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Zuwendungen besteht nicht.

Anträge

Unter Downloads & Formulare finden Sie alle relevanten Antragsformulare aus dem Bereich Verkehrsinfrastrukturförderung. 

Mobilitätsfördergesetz, Finanzausgleichsgesetz, GVFG-Bundesprogramm, Richtlinie Nahmobilität

Auf Grundlage des Mobilitätsfördergesetzes (MobiFöG) gewährt das Land Hessen mindestens 100 Millionen € jährlich für Maßnahmen des Kommunalen Straßenbaus und des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Im Rahmen des Gesetzes zur Regelung des Finanzausgleichs (Finanzausgleichsgesetz – FAG) können komplementäre Zuwendungen zum MobiFöG bewilligt werden. Mehr Informationen unter http://www.hessenrecht.hessen.de.

Aus dem Bundesprogramm des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) ist die Förderung von ÖPNV-Schienenverkehrswegen in Verdichtungsräumen und den zugehörigen Randgebieten mit zuwendungsfähigen Ausgaben ab 50 Millionen Euro möglich.

Die Richtlinie Nahmobilität enthält weitere Optionen für Zuwendungen im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung.

Haltestellen, P+R-Anlagen, B+R-Anlagen

Die Grundsätze zur Förderung und Planung von Haltestellen sind in einem Informationsblatt für Bushaltestellen - Regelungen für Förderanträge beschrieben.

Als Orientierungshilfe für die Darstellung des barrierefreien Haltestellenausbaus in Nahverkehrsplänen (NVP), insbesondere mit Hinweisen zur Aufstellung von Investitionsprogrammen, soll das Informationsblatt „Barrierefreie Haltestellen - Informationsblatt für Nahverkehrspläne - Hinweise zur Aufstellung von Investitionsprogrammen“ dienen. Dieses soll auch dazu beitragen, dass das Thema Barrierefreiheit in den NVP in Hessen stärker und einheitlicher berücksichtigt und die vollständige Barrierefreiheit im hessischen ÖPNV schneller erreicht wird.

Hinweise zur Bedarfsermittlung und Planung von P+R-/B+R-Anlagen enthält der Leitfaden aus der Schriftreihe der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung.

Schienengüterverkehr

Informationen zum Bereich Schienengüterverkehr siehe unter Schienengüterverkehr.

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