Eingeschränkte Sichtverhältnisse, eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten - und bei Fahrzeugbränden können Rauch und Wärme nicht wie im Freien nach oben abziehen, dazu noch begrenzte Fluchtwege: Hessen Mobil sorgt deshalb in aktuell acht Tunneln mit einer Gesamtlänge von gut 3.700 Metern für ein Höchstmaß an Sicherheit.
Denn sowohl die Ausstattung entspricht dem aktuellsten Stand der Technik als auch das Notfallmanagement. Rund 20 Millionen Euro investierten Bund und Land in den letzten Jahren in die Tunnelsicherheit in Hessen.
Herzstück ist die Tunnelleitzentrale (TLZ) in Eschwege, betrieben von Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit dem Werra-Meißner-Kreis. Rund um die Uhr werden von hier alle Sicherheitssysteme, wie automatische CO-Messung, Lichtregelung, Lüftungssteuerung und Branderkennung hessischer Straßentunnel überwacht, Störungen erkannt und umgehend die Störungsbehebung eingeleitet.
Kommt es doch einmal zum Ernstfall, steuert die Tunnelleitzentrale das Notfallmanagement: In Sekunden wird der Tunnel gesperrt, Einsatzkräfte werden alarmiert, Verkehrsteilnehmende werden per Lautsprecheranlage und über den Verkehrsfunksender im Tunnel informiert.