Um Schäden und Beeinträchtigungen frühzeitig zu entdecken, unterliegen alle Brückenbauwerke in der Baulast von Hessen Mobil einer regelmäßigen Brückenprüfung. Auf dieser Grundlage kann der Sanierungsbedarf ermittelt werden. Auch die Brücke der B 43 über die B 43 A im Bereich der Aschaffenburger Strasse wird ebenfalls regelmäßig kontrolliert.
Bei den letzten Brückenprüfungen wurden dort allerdings verschiedene Schädigungen festgestellt, welche eine Instandsetzung erforderlich machen. Damit wird einer Ausweitung der Mängel entgegengewirkt.
Das Sanierungskonzept umfasst umfangreiche Instandsetzungen sowohl am Brückenüber- als auch am Brückenunterbau. Wobei das gesamte Brückenauwerk aus zwei Teilbauwerken besteht.
Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt in insgesamt fünf Bauabschnitten, von denen drei in diesem Jahr abgewickelt werden sollen. Die verbleibenden zwei Bauabschnitte werden nach einer Winterunterbrechung dann im nächsten Jahr 2026 ausgeführt.
Es sind Arbeiten u.a. an den Widerlagern, den Brückenkappen, der Fahrbahn sowie dem Brückengeländer. Aber auch die Erneuerung und Instandsetzung von Entwässerungseinrichtungen und Straßenabläufen sowie die Instandsetzung der Brückenabdichtung, sind im Rahmen der Brückenarbeiten vorgesehen.
Mit der Einrichtung der Verkehrssicherung wurde bereits begonnen.
Vorbereitenden Arbeiten starten dann anschließend z.B. mit der Montage von Gerüsten. Bis voraussichtlich zum Ende der kommenden Woche wird damit auf der nördlichen Seite eine Sperrung des Rad-Gehweges entlang der B 43 zwischen Hanau und Wolfgang erforderlich.
Eine entsprechende Umleitung für Radfahrende sowie die Fußgängerinnen und Fußgänger wird eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Der Kfz-Verkehr auf der B 43 wird währenddessen im Baustellenbereich je Fahrtrichtung einspurig geführt.
Daran schließt sich dann im ersten Bauabschnitt die Erneuerung der mittleren Brückenkappen. Hierzu berichtet Hessen Mobil in einer gesonderten Pressemitteilung.
Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sich auf verkehrliche Einschränkungen einrichten. Insbesondere in den Verkehrsspitzenzeiten muss ggf. mit Stauaufkommen im Baustellenbereich gerechnet werden