Hessen Mobil wird in den kommenden Monaten im Umfeld der Ederbrücke zwischen Gensungen und Felsberg den Untergrund untersuchen. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Planung für den Ersatzneubau. Im Bereich der Brücke soll die Zusammensetzung und Dichte des Bodens erkundet werden.
Hessen Mobil hat für die Durchführung der Arbeiten eine Fachfirma beauftragt. Die Arbeiten sollen im Februar, sobald es die Wetterlage zulässt, starten und bis etwa Mitte des Jahres andauern.
In den kommenden Monaten wird es deshalb immer wieder kürzere Einschränkungen für den Kfz-Verkehr sowie für den Fuß- und Radverkehr geben. Betroffen sind sowohl die Landesstraße als auch die Straßen und Wege im Bereich unterhalb der Ederbrücke sowie in den benachbarten Ederauen.
Die Ederbrücke bleibt über den gesamten Zeitraum der Baugrunduntersuchungen in beide Richtungen befahrbar. Die genauen Zeitpunkte für die Verkehrseinschränkungen hängen vom Fortschritt der Arbeit ab und stehen deshalb noch nicht fest. Sollte es zu größeren Verkehrsbehinderungen kommen, wird Hessen Mobil rechtzeitig informieren.
Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis und Rücksicht während der Bauarbeiten.
Hintergrundinformation – Ersatzneubau der Ederbrücke Felsberg
Die Brücke der Landesstraße L 3220, die Gensungen und Felsberg miteinander verbindet, muss neu gebaut werden. Das Bauwerk aus dem Jahre 1971 überbrückt auf einer Länge von rund 370 m die Eder sowie die Bahnstrecke zwischen Kassel und Marburg. Die mehrarmige Brücke hat konstruktive Mängel, die einen Neubau notwendig machen.
Zum Stand der Planung: Wir befinden uns bei den Voruntersuchungen. Das heißt, wir sammeln Daten und Informationen und werten sie aus. Das besondere an dem Projekt ist, dass es hier sehr viele Beteiligte gibt. Unter anderem sind wir im Austausch mit den Wasserbehörden, den Naturschutzbehörden, der Bahn, der Stadt sowie den Straßenverkehrsbehörden und der Polizei.
Aktuell erstellt ein Fachbüro in unserem Auftrag ein hydraulisches Gutachten. Wir benötigen diese Untersuchung, weil wir uns hier im Überschwemmungsbereich der Eder befinden.
Das Nächste, was vor Ort wahrnehmbar sein wird, sind die oben beschriebenen Baugrunduntersuchungen. Auch finden in den kommenden Monaten naturschutzfachliche Kartierungen statt.
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Pressekontakt
Marco Lingemann
Region Nordhessen
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