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Südhessen

L 3327: Sanierung der Ortsdurchfahrt Königstein-Mammolshain verzögert sich

Umleitungen bleiben bestehen

Die Sanierung der Landesstraße 3327 in der Ortsdurchfahrt Königstein-Mammolshain verzögert sich. Nach aktueller Planung soll der erste Bauabschnitt spätestens Ende November fertiggestellt sein. Das Bauende war ursprünglich für Oktober angedacht. Grund für die verlängerte Bauzeit sind zusätzliche Arbeiten zur Erneuerung der Stromleitungen und zur Verlegung von Glasfaserkabeln, die ursprünglich nicht vorgesehen waren.

Hessen Mobil saniert seit dem 4. Mai gemeinsam mit der Stadt Königstein und den Stadtwerken die L 3327. Die Stadt erneuert dabei die Gehwege, während die Stadtwerke neue Wasser- und Kanalleitungen unterhalb der Straße verlegen. Hessen Mobil übernimmt die Sanierung der Fahrbahn.

Auf Anfrage des Stromnetzbetreibers und der Deutschen Telekom werden nun zusätzlich unterhalb der Gehwege noch neue Stromleitungen und Glasfaserkabel verlegt. Die zusätzlichen Arbeiten führen zwar zu einer Verlängerung der Bauzeit, ermöglichen jedoch eine Bündelung der Arbeiten und vermeiden dadurch spätere Eingriffe in die bereits sanierten Bereiche.

Umleitungen bleiben bestehen

Die bisherige Umleitung über die Städte Bad Soden und Kronberg bleibt wie bisher bestehen.

Start des zweiten Bauabschnitts unklar

Wann der erste Bauabschnitt endgültig abgeschlossen werden kann, lässt sich derzeit noch nicht genau abschätzen. Insbesondere die Verlegung der Strom- und Glasfaserkabel ist von der Witterung abhängig. Bei Regen können die Arbeiten beispielsweise nicht durchgeführt werden.

Der zweite Bauabschnitt umfasst die Straße „Am Mönchswald“. Der Streckenabschnitt zwischen der Kreuzung Oberstraße/Kronthaler Straße und der Einmündung „Am Steinbruch“ wird grundhaft erneuert. Der anschließende Abschnitt bis zur Einmündung „Auf der Mammolshöhe“ erhält hingegen lediglich eine neue Fahrbahndecke. Ob die Arbeiten dort noch in diesem Jahr beginnen können, hängt vom Abschluss des ersten Bauabschnitts ab. Hessen Mobil wird rechtzeitig über den weiteren Zeitplan informieren.

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Dennis Müller

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