Am kommenden Mittwoch, den 21. Januar soll nach der Winterpause der letzte Bauabschnitt der Fahrbahninstandsetzung im Zuge der Landesstraße L 3414 bei Langenbrombach beginnen.
Die Arbeiten in diesem Abschnitt, ab Mitte der Tankstelle bis zur Einmündung in die Oberdörfer Straße, finden unter Vollsperrung statt.
In den „Tannhäuser Grund“ kann währenddessen nicht von der Landesstraße eingefahren werden. Die Gehwege bleiben weiterhin passierbar.
Den entsprechenden Witterungsbedingungen vorausgesetzt, können die Bauarbeiten Ende Februar abgeschlossen werden. Damit endet auch die Gesamtmaßnahme.
Die großräumige Umleitung erfolgt wie gehabt über die Bundesstraße B 47 in Richtung Michelstadt sowie über Bad König/Zell zurück auf die L 3414.
Zur Baumaßnahme:
Im Rahmen der Baumaßnahme erfolgt die Erneuerung der Fahrbahn auf einem rund 3,5 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen der B 47 bis zur Einmündung der Hauptstraße (K 86) in Langenbrombach.
Im Zuge der Maßnahme wird die Fahrbahn der Landesstraße rund neun Zentimeter tief abgefräst und anschließend neu aufgebaut. In schadhaften Bereichen wird zudem die Asphalttragschicht großflächig ausgekoffert und ebenfalls instandgesetzt.
Darüber hinaus erfolgen im Auftrag der Gemeinde Brombachtal weitere umfangreiche Arbeiten.
Über rund 1200 Meter wird die Trinkwasserleitung inklusive der Hausanschlüsse erneuert. In einigen Bereichen werden die Gehwege saniert.
Im Bereich „Obere Höfe“ wird eine Mittelinsel als Querungshilfe und eine Gehwegerweiterung dorthin hergestellt. Die Linksabbiegestreifen im Bereich „Obere Höfe“ und „Oberndörfer Straße“ entfallen künftig.
Die Bushaltestellen „Firma Ditter“, auf der Zeller Straße, sowie „Zum Löwen“ in der Oberdörfer Straße werden erneuert und barrierefrei ausgebaut. Zwischen den jeweiligen Haltestellen wird eine gemeinsame Querungsstelle eingerichtet. Die Bushaltestellen „Firma Ditter“ werden dabei leicht verschoben und im Bereich des Reitplatzes neu gebaut. Der Gehweg im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses wird erneuert und verbreitert.
Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 4,6 Millionen Euro. Rund 2,1 Millionen Euro werden vom Land Hessen getragen. Etwa 2,5 Millionen Euro entfallen auf die Gemeinde Brombachtal.