Baustelle beendet

Rhein-Main

B 42: Freie Fahrt durch den Europakreisel in Rüdesheim

Kreiselbau erfolgreich abgeschlossen, Rückbau der Verkehrssicherung noch in der Nacht zu Freitag

Kreisel statt Kreuzung, Verkehrsfluss statt Stau: Nach einem Endspurt unter Voll- und Teilsperrung stellt Hessen Mobil im Laufe des Donnerstags den Bau des Europakreisels an der Bundesstraße 42 in Rüdesheim fertig. 

Noch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird die Verkehrssicherung zurückgebaut. Zum Morgenverkehr am Freitag werden der Kreisel und alle Straßen ringsum befahrbar sein.

In der Geisenheimer Straße im Bereich der Bushaltestelle und in der Europastraße muss allerdings noch Pflaster ergänzt werden. Dort wird die Fahrbahn zeitlich begrenzt eingeengt. 

Zudem werden am Freitag (19. Juni) an den Fahrbahnteilern in der Europastraße und auf der B 42 Richtung Wiesbaden noch letzte Pflasterarbeiten durchgeführt, hierbei kann es zu Behinderungen kommen.

Mehr Verkehrssicherheit

Seit vorigen Sommer war die am Ortseingang bestehende Kreuzung der Bundesstraße 42 / Europastraße / Taunusstraße / Rüdesheimer Straße zu einem Kreisverkehr umgebaut worden. Es handelte es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Bundes, der Gemeinde Rüdesheim und des Rheingau-Taunus-Kreises unter Federführung von Hessen Mobil.

Der Europa-Kreisel vereinfacht die vormals komplexe Verkehrsführung im sogenannten Europadreieck nachhaltig. Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss werden so gesteigert. 

Der Bereich ist von überregionaler Bedeutung, da er sowohl den Durchgangsverkehr entlang der B 42 als auch die Anbindung der Stadtteile, Gewerbegebiete und Nachbarkommunen sicherstellt. Die Gestaltung der Innenfläche mit 27 Metern Durchmesser wurde durch die Stadt Rüdesheim geplant.

Beschleunigte Restarbeiten

Seit Anfang dieser Woche hatte Hessen Mobil die Restarbeiten nochmals beschleunigt. Dafür wurde der Kreisel drei Tage voll gesperrt und einen Tag teilgesperrt. Ohne diese Sperrungen hätten die Restarbeiten zwei- bis drei Wochen gedauert, unter ständigem Wechsel der Verkehrsführung und der Verkehrssicherung.

Insgesamt hatte sich der Bauablauf um rund zweieinhalb Monate verzögert. Die konkreten Gründe dafür lagen allesamt im Untergrund: So stießen die Bautrupps bei Arbeiten im Erdreich auf nicht in den Planunterlagen verzeichnete Kabel, die zunächst identifiziert werden mussten. 

Zudem entpuppten sich Arbeiten an einer Wasserleitung und einer Gasleitung, welche Hessen Mobil im Auftrag der entsprechenden Leitungsträger im Bereich des Baufeldes ausführte, als umfangreicher und damit auch langwieriger als gedacht. Gleiches galt für Arbeiten an mehreren Abwasserschächten.

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Stefan Säemann

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