Die Arbeiten zur grundhaften Erneuerung der Ortsdurchfahrt Kocherbach (Am Kocherbach) im Zuge der Kreisstraße K 28 verlaufen derzeit wie geplant.
Bauarbeiten in BA 2 und 3
Wie bereits angekündigt, beginnen am kommenden Montag, den 31. August die Straßenbauarbeiten im zweiten Bauabschnitt. Dieser erstreckt sich von der Mitte der Einmündung beim „Kastanienhof“ bis zum Ortsausgang Richtung Ober-Scharbach.
Die Umleitung für den Durchgangsverkehr erfolgt ab Affolterbach über die L 3105 bis Wahlen die L 3346 bis Scharbach und die K 27 bis Kocherbach.
Kocherbach bleibt zudem über Affolterbach, Hartenrod und die temporäre Umfahrung erreichbar.
Der Schulbus verkehrt wie gewohnt. Für die Arbeiten in Bauabschnitt zwei sind rund 8 Wochen eingeplant.
Temporäre Umfahrung für Anlieger / Landwirte
Für Anlieger und Landwirte besteht die Möglichkeit eine temporäre Umfahrung zu nutzen. Diese liegt zwischen der Verbindungsstraße nach Hartenrod und der Straße „Am Kocherbach“.
Die temporäre Umfahrung besteht aus ungebundener Schicht, größtenteils ohne Asphaltdecke. Begegnungsverkehr ist hier nicht möglich, ihre Benutzung erfolgt daher auf eigene Verantwortung. Sie wird nach Beendigung der Straßenbauarbeiten vollständig zurückgebaut.
Bauabschnitt 3: Kastanienhof bis Einmündung Hartenrod
Nach Beendigung der Arbeiten in Bauabschnitt 2 ziehen die Straßenbauarbeiten in Bauabschnitt 3 weiter.
Dieser erstreckt sich von der Zufahrt bis zur Einmündung Kastanienhof bis zur Einmündung nach Hartenrod. Kocherbach bleibt weiterhin über Affolterbach, Hartenrod und die temporäre Umfahrung erreichbar. Der Schulbus verkehrt in diesem Bauabschnitt bis zum Abzweig Hartenrod und wendet dort.
Zur Baumaßnahme
Die Baumaßnahme erstreckt sich auf die Ortsdurchfahrt Kocherbach in ihrer vollen Länge von rund 585 Metern und wird in drei Bauabschnitten abgewickelt. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite muss die Kreisstraße in den jeweiligen Bauabschnitten vollgesperrt werden. Die gesamten Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen werden.
Die Baumaßnahme umfasst eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn inklusive des Austauschs der Bord- und Rinnenanlage. Dabei wird die Asphaltbefestigung komplett entfernt und die darunterliegenden Schichten bis auf eine Tiefe von 40 cm unter der Fahrbahnoberkante ausgekoffert. Auf einer 10 Zentimeter dicken Frostschutzschicht erfolgt dann die Asphalterneuerung mittels zweier Asphalttragschichten, sowie einer 4 cm dicken Asphaltdeckschicht.
Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 815.000 Euro.
Etwa 766.000 Euro entfallen dabei auf den Kreis Bergstraße für den Straßenbau. Rund 49.000 Euro entfallen für die Verlegung von Glasfasern auf die Firma Klenk und rund 32.000 für die Verlegung von Stromleitungen auf die E-Netz.