Verdolung in Rehbach in der Bauphase 1

Südhessen

K 50: Instandsetzung der Verdolung Rehbach in Michelstadt

Arbeiten unter Vollsperrung erst ab Mitte April 2026

Die Arbeiten im derzeitigen Bauabschnitt an der Kreisstraße K 50 (An der Steinbach) bei Michelstadt/Steinbach zur Instandsetzung einer Bachverdolung dauern weiter an und werden voraussichtlich erst Mitte April in den nächsten Bauabschnitt wechseln.

Bis dorthin bleibt die derzeitige halbseitige Sperrung der Kreisstraße bestehen und wechselt erst Mitte April in die angekündigte Vollsperrung.

In diesem ersten Abschnitt, ausgehend von der B 47, wurde seit Oktober zunächst der städtische Brunnen zurückgebaut und gleichzeitig die Verdolung in diesem Bereich instandgesetzt.

Beim Freilegen des Bauwerks wurde jedoch ersichtlich, dass es Abweichungen zu den Bestandsplänen und zu den in der Straße verlegten Versorgungsleitungen gibt.

Die kreuzenden Leitungen (20KV, Telekommunikation, Niederspannung, Steuerkabel), erschweren und verzögern auf Grund der räumlichen Begrenzung und der unvorteilhaften Lage die Arbeiten. 

Aktuell wird im ersten Bauabschnitt die neue Decke bewehrt. In dieser Woche wird der Beton eingebracht. Im Anschluss erhält der Beton eine schützende Beschichtung, die Leitungen werden zurückverlegt, sowie Pflaster, Borde und Rinnen in diesem Abschnitt eingebaut. 

Damit die Arbeiten auch bei schlechtem Wetter zügig vorangehen können, wird zusätzlich ein Schutzzelt aufgestellt.

Arbeiten ab Mitte April unter Vollsperrung

Für die weiteren Bauphasen muss die K 50 dann abschnittsweise vollgesperrt werden.

Hier gehen die Arbeiten ab Mitte April zunächst im Abschnitt auf Höhe der Hausnummer 10 weiter und setzen sich dann sukzessive bis auf Höhe der Hausnummer 1 und 2 fort:

Die Arbeiten dauern insgesamt bis Sommer 2026 an.

Der überörtliche Verkehr wird in dieser Zeit über die B 47 bis zur Passhöhe Spreng und weiter über die L 3260 bis Ober-Mossau zurück zur K 50 geführt (siehe Abbildung).

Zu den Bauarbeiten

Die Instandsetzung der Verdolung ist aufgrund altersbedingter Schäden des Bauwerks aus den Sechzigern erforderlich.

Als Dole wird eine Einfassung bezeichnet, die es einem Wasserlauf (Bach oder Ähnliches) ermöglicht, durch ein Hindernis hindurchzufließen und dieses ungehindert zu passieren. Die Dole umschließt dabei den Wasserlauf und führt ihn tunnelförmig etwa unter einer Straße oder einem Bahndamm hindurch.

Die Lage des vorhandenen Bauwerks befindet sich auf einer Länge von rund 200 Metern in direkter Linie unterhalb der Kreisstraße K50 (an der Steinbach), was für die Bauarbeiten eine besondere Herausforderung darstellt.

Für die Sanierung wird zunächst der Straßenbelag aufgenommen und die Decke des darunter liegenden Bauwerks freigelegt und abgebrochen. Im Anschluss werden Schäden an der Innenseite der Verdolung instandgesetzt. Nach Abschluss der Sanierung wird die Decke neu hergestellt, die Baugrube wieder verfüllt und der Straßenbelag neu hergestellt.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 867.000 Euro und werden vom Odenwaldkreis getragen.

Pressekontakt

Dunja Fioriti

Dunja Fioriti

Regionalbüro Südhessen

Zuständigkeit:

  • Kreis Bergstraße
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