Am kommenden Montag, den 7. September beginnen die Bauarbeiten zur grundhaften Fahrbahnerneuerung der Landesstraße L 3106 zwischen dem Abzweig der Kreisstraße K 134 und dem Ortseingang von Groß-Bieberau/Rodau (Hauptstraße).
Die Arbeiten finden in drei Bauabschnitten statt und müssen auf Grund der geringen Fahrbahnbreite unter Vollsperrung durchgeführt werden.
Vor Beginn des ersten Bauabschnitts wird ab dem kommenden Montag für zwei Tage zunächst ein Teil der Umleitungstrecke für den Busverkehr zwischen Klein-Bieberau und Herchenrode ertüchtigt und die Bankette verstärkt.
Ab Mittwoch, den 9. September beginnt dann der erste Bauabschnitt. Diese betrifft eine Schadstelle auf der L 3106 in Rodau auf Höhe der Hauptstraße 32.
Die ausgeschilderte Umleitung verläuft während dieses Abschnitts ab Rodau über Rohbach und die L 3099 auf die Bundesstraße B 426 und B 38 bis Groß-Bieberau und von dort zurück auf die L 3106 (sieh Abbildung).
Die gesamte Maßnahme soll bis voraussichtlich Mitte November andauern.
Änderungen im ÖPNV
Im Zuge der Bauarbeiten ergeben sich auch Änderungen für den öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Nähere Infos erhalten Sie bei der DADINA unter www.vrn.deÖffnet sich in einem neuen Fenster
Zur Baumaßnahme
Die Fahrbahnoberflache der L 3106 ist gekennzeichnet durch zahlreiche Netzrisse, Kornausbruche und Verformungen. Des Weiteren sind einige Flickstellen vorhanden.
Im Rahmen der kommenden Bauarbeiten wird daher die gesamte Oberbaukonstruktion bis zu 30 Zentimeter abgetragen und anschließen neu aufgebaut.
Zudem werden die alten Leitpfosten durch neue ersetzt.
Der erste Bauabschnitt betrifft die Schadstelle im Ort. Hier wird der schadhafte Asphaltoberbau bis 20 Zentimeter unter Fahrbahnoberkannte ausgebaut und stärker wieder neu aufgebaut. Zeitgleich werden im Bereich der Schadstelle die schadhaften Wasserschieber und Unterflurhydranten ausgetauscht.
Nach der Instandsetzung der Schadstelle in Rodau folgt der zweite Bauabschnitt. Dieser geht vom Abzweig der K 134 bis zum Abzweig der K 135.
Der letzte Bauabschnitt führt dann vom Abzweig der K135 bis zum Ortseingang von Rodau. Hier ist durch eine Baumwurzel die Straße ebenfalls angehoben und aufgerissen worden. Die Fahrbahn wird in diesem Bereich auf ein 30 Zentimeter höheres Niveau angehoben, damit die Wurzeln die Asphaltdecke nicht mehr hochdrücken können.
Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 502.000 Euro und werden vom Land Hessen getragen.