Der Bau des Radwegs entlang der Landesstraße 3117 zwischen Heusenstamm und Neu-Isenburg verzögert sich bis voraussichtlich Anfang August.
Die derzeitige Einbahnstraßen-Regelung zwischen Kempinski-Kreuzung und Wildhof-Kreuzung bleibt vorerst bestehen und damit auch die Umleitung über die B 459 und Dietzenbach. Der nächste Bauabschnitt weiter bis zur Reithalle folgt im Anschluss.
In der ersten Junihälfte werden die Arbeiten an der Nordseite zum Abschluss gebracht. Dazu gehört zunächst noch der Asphalteinbau. Wichtig ist dabei zu wissen, dass der Asphalt abkühlen muss. Auch dieser Vorgang kostet Zeit.
Es folgen Bankettarbeiten, das Fundament für Beschilderungen und die Montage von Schutzplanken.
Baustelle wechselt im Juni auf Südseite
In der zweiten Junihälfte wechseln die Arbeiten schließlich auf die Südseite der L 3117. Dort wird eine barrierefreie Bushaltestelle gebaut. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Juli.
Abschließend sind noch Arbeiten im Bereich der Kreuzung zur B 459 und an den Gasleitungen notwendig.
Für diese finale Bauphase kann die Einbahnstraßen-Regelung zwischen den beiden Kreuzungen aufgehoben werden. Allerdings bleiben an der Kempinski-Kreuzung der Rechtsabbieger von der L 3117 auf die B 459 gesperrt und für den Verkehr aus Richtung Gravenbruch kommend der Linksabbieger von der B 459 auf die L 3117.
Mehrere Gründe verzögerten Bauabschnitt
Im Zuge des Baus mussten die Arbeiten aus mehreren Gründen angepasst werden, die den aktuellen Bauabschnitt in der Summe verlängern. So gestaltete sich unter anderem die Abwicklung und Entsorgung von belastetem Material aufwendiger.
Außerdem stießen Bauarbeiter im Untergrund unerwartet auf Hochspannungskabel, die dort nicht vorgesehen waren. Auch wurden Änderungen bei der Planung der Feuerwehrzufahrt notwendig.
Und es musste obendrein noch der Zusatzauftrag eines Telekommunikationsanbieters umgesetzt werden. Dazu ist Hessen Mobil durch das Bundestelekommunikationsgesetz verpflichtet.
Nächster Radweg-Abschnitt in der zweiten Jahreshälfte
Nach Beendigung des derzeitigen Bauabschnitts startet bereits der Bau des nächsten Bauabschnitts von der Kempinski-Kreuzung weiter bis zur Reithalle. Der Verkehr wird während dieser Arbeiten weitestgehend aufrechterhalten.
Die Verkehrssicherung erfolgt über eine transportable Schutzeinrichtung. Eine Einbahnstraßen-Regelung wie im jetzigen Abschnitt wird nicht notwendig sein.
Für 2027 ist bereits geplant, den Radweg bis zur Brandschneise fortzuführen.
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