Dabei müssen sie nicht selten die ein oder andere Straße überqueren, was nicht nur für die Tiere gefährlich ist, sondern auch für die Verkehrsteilnehmenden ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt. Daher gibt es an stark frequentierten Streckenabschnitten stationäre Amphibienschutzanlagen oder auch temporäre Amphibienschutzmaßnahmen wie mobile Schutzzäune. Um diese Maßnahmen effizienter zu gestalten und Einsätze besser zu koordinieren, findet sowohl im Werra-Meißner-Kreis, als auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg seit einigen Jahren der „Runde Tisch Amphibienschutz an Straßen“ statt.
Ehrenamt und Behörden arbeiten Hand in Hand Initiiert durch das Sachgebiet Landespflege Eschwege von Hessen Mobil treffen sich einmal im Jahr Vertreterinnen und Vertreter der oberen und unteren Naturschutzbehörde, des jeweiligen Landkreises sowie den örtlichen Naturschutzverbänden, ehrenamtlichen Initiativen und eben Hessen Mobil zum Austausch. „Es geht uns darum, Wanderwege langfristig zu sichern, Lebensräume zu erhalten und den Schutz gemeinsam zu organisieren“, sagt Jens Mohr, Mitarbeiter der Landespflege, zu dem Hintergrund des Treffens.
„Mit dem Runden Tisch wurde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner-Kreis ein Format ins Leben gerufen, das mittlerweile auch andere Regionen in Hessen übernommen haben oder zukünftig übernehmen wollen“, so Mohr weiter.