„Wenn wir überregionale Verkehrswege sichern, haben wir zugleich die Menschen im Blick, die entlang dieser Strecken leben. Dafür braucht Hessen eine Verkehrsinfrastruktur, die zu unserem Land passt. Wir haben starke Wirtschaftszentren, eng verflochtene Regionen und einen ländlichen Raum, der gut an die Städte angebunden sein muss. Die Ortsumgehung Dornheim setzt unseren Anspruch um. Wir verbessern damit die Verbindung zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar und entlasten die Menschen im Ort vom Durchgangsverkehr. Damit schaffen wir mehr Ruhe und Sicherheit für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind“, sagte Verkehrsminister Mansoori.
Derzeit fahren täglich rund 15.000 Fahrzeuge durch Dornheim, darunter auch ein hoher Anteil an Schwerverkehr. Die neue Ortsumgehung wird die Ortsdurchfahrt deutlich von diesem Durchgangsverkehr entlasten: Nach Fertigstellung wird die Verkehrsbelastung dort um rund 60 Prozent zurückgehen.
„Der Bund investiert rund 36 Millionen Euro in den Neubau der Ortsumgehung. Damit stärken wir die B 44 als überregionale Verbindung, die dann zwischen der B 47 im Süden und Groß-Gerau im Norden frei von Ortsdurchfahrten wird. Hierdurch erhöhen wir die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit der B 44 “, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange.