Horst Hildebrandt und Florain Hampel, das Team der Straßenmeisterei Frankenberg, vor einem Winterdienstfahrzeug bei der EM in Tulln an der Donau

Zentrale

Team der SM Frankenberg holt Platz 6 bei der Europäischen Meisterschaft im Schneepflugfahren

Hessisches Duo bestes deutsches Team im Finale

Lesedauer:2 Minuten

Im österreichischen Tulln an der Donau wurde in dieser Woche die Europäische Meisterschaft im Schneepflugfahren ausgetragen. Insgesamt 27 Mannschaften aus 9 Ländern traten gegeneinander an, um sich den begehrten Titel zu sichern. Mit dabei auch ein Team der Straßenmeisterei Frankenberg, die am Ende eines spannenden Finales als bestes deutsches Team auf Platz 6 landeten. Die ersten drei Plätze gingen allesamt an Österreich.

Fahrer Horst Hildebrandt legte eine nahezu fehlerfreie Finalrunde hin, musste sich am Ende aber knapp der Konkurrenz geschlagen geben. Florian Hampel war als Stellvertreter immer mit dabei. Die weiteren deutschen Teams landeten auf den Plätzen 7, 14 und 15. Als amtierende Hessenmeister und Vierter der vergangenen Deutschen Meisterschaft hatte sich das Hessen Mobil-Team aus Nordhessen im Vorfeld für die „Snow Plough Euro 2022“ qualifiziert.

 

Horst Hildebrandt bei der Siegerehrung

Generell wären wir natürlich gerne aufs Treppchen gefahren, aber Österreich war einfach zu stark. Für uns ist es dennoch sehr gut gelaufen und wir sind total zufrieden mit unserer Leistung und der des gesamten deutschen Teams.

Horst Hildebrandt Fahrer

Nicht nur die Fahrenden hatten ihren Spaß am sportlichen und fairen Wettbewerb, auch für die Zuschauenden gab es viel zu bestaunen und zu entdecken. In einem den Herausforderungen des Winterdienstes nachempfundenen Geschicklichkeitsparcours funktionierte das sogar ohne Eis und Schnee.

Hier ging es zum Beispiel darum, Slalom rückwärts und vorwärts zu fahren, Gegenstände positionsgenau abzustellen, eine Rampe zu bewältigen oder rückwärts an ein Hindernis heranzufahren. Mit einem voll ausgestatteten Winterfahrzeug galt es, den Parcours möglichst schnell und ohne Fehler zu durchfahren.

„Wir sind mächtig stolz auf unsere Kollegen, die sich mehr als wacker im Vergleich mit der starken europäischen Konkurrenz geschlagen haben. Eine grandiose Leistung. Herzlichen Glückwunsch“, gratulierte Hessen Mobil-Präsident Heiko Durth als einer der ersten am Telefon.

Bevor für die beiden Straßenwärter in der kommenden Woche dann der Arbeitsalltag weitergeht, werden sie am Wochenende noch der österreichischen Hauptstadt Wien einen Besuch abstatten.

Horst Hildebrandt: „Ein ganz großes Dankeschön auch an meinen Kollegen Florian, der mir über die ganze Zeit vonn außen Tipps gegeben hat und mich auch in den Trainingsläufen immer unterstützt und verbessert hat.“