Projektvorstellung Kooperation THM Hessen Mobil

Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement

Studierende entwickeln Entwürfe für den Ersatzneubau der Brücke „Eselswiese“ an der B 429 bei Gießen

Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen THM und Hessen Mobil

Wie lässt sich eine Brücke ersetzen, während der Verkehr weiterläuft? Mit dieser Frage haben sich Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) beschäftigt. Im Wahlmodul „Brückenbau“ planten sie zwei Varianten eines möglichen Ersatzneubaus für die Lahnbrücke an der Eselswiese im Zuge der B 429 südwestlich von Gießen.

Das Projekt ist Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der THM und Hessen Mobil. Die Studierenden erhalten dabei die Möglichkeit, ihr Wissen an einer realen Infrastrukturaufgabe anzuwenden und die Anforderungen an die Planung und den Bau eines Brückenbauwerks kennenzulernen. Begleitet wurde das Projekt bei Hessen Mobil von Dr. Timm Wetzel, Fachdezernatsleiter Bauwerksplanung und Nachrechnung. Auf Seiten der THM betreute Professor Dr. Bertram Kühn die Studierenden.

Im Mittelpunkt der Planungsaufgabe standen die Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauzeit in einer 2+0-Verkehrsführung sowie die Auswahl geeigneter Montage- und Bauverfahren. Ihre Entwürfe und Überlegungen präsentierten die 12 Studierenden in der Zentrale von Hessen Mobil in Wiesbaden. Dabei wurden zwei Brückenvarianten vorgestellt: Eine mit untenliegendem, eine mit obenliegendem Tragwerk.  Anschließend diskutierten sie die verschiedenen Ansätze mit Fachleuten aus dem Bereich Bauwerksplanung.

Die Zusammenarbeit bietet beiden Seiten einen Mehrwert: Die Studierenden sammeln wichtige praktische Erfahrungen und erhalten Einblicke in die Arbeit einer Straßenbaubehörde. Hessen Mobil profitiert zugleich vom fachlichen Austausch mit der Hochschule und von der hervorragenden planerischen Vorarbeit der Studierenden, die nun die Basis für das real anstehende Planungs- und Bauprojekt darstellt.

Die Lahnbrücke hat eine wichtige Bedeutung für den Verkehr in der Region. Das Bauwerk soll nach den Planungen des Bundesministeriums für Verkehr durch einen Ersatzneubau ersetzt werden. Bereits umgesetzte Verstärkungsarbeiten ermöglichen bis dahin einen sicheren Betrieb.

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